Medienkompetenz
Sichere Nutzung von Facebook
Facebook vermeiden oder nutzen? Ich stelle immer wieder fest, dass insbesondere Menschen im mittleren Alter gegenüber sozialen Netzwerken meistens sehr zurückhaltend sind, aus Angst, zu viel von sich preiszugeben oder zu viel Zeit damit zu verlieren. Ich persönlich denke jedoch, dass es gut und wichtig ist, auch als Eltern sich mit diesem Medium zu befassen, da dies die Kommunikationsplattform unserer Kinder ist. Darüber hinaus bietet Facebook meiner Meinung nach auch eine Reihe Vorteile. Ich selbst nutze die Plattform ebenso, bin unter "https://www.facebook.com/buscha" zu finden.
An dieser Stelle möchte ich folgende hilfreiche Tipps von Günter Steppich, Jugendmedienbeauftragter des Hessischen Kultusministeriums weitergeben:
wenn Kinder in Facebook unterwegs sind – und das sind spätestens ab Klasse 7 praktisch alle, bleibt Eltern nichts anderes übrig, als sich ebenfalls dort anzumelden, auch wenn sie mit dieser Art von digitaler Kommunikation eigentlich gar nichts am Hut haben.
Auch Lehrer, insbesondere Klassenleiter, kommen an Facebook nicht mehr vorbei, denn Mobbing spielt sich heute immer häufiger auf dieser Plattform ab und gewinnt dort erheblich an Schlagkraft. Erfolgreiche Prävention, Beratung und Intervention sind ohne grundlegende Kenntnisse der Funktionsweise von digitalen Netzwerken aber weitgehend unmöglich. Auf der anderen Seite bietet Facebook effektive Möglichkeiten, sich mit seinen Lerngruppen in Facebook-Gruppen zu organisieren – noch nie war es leichter, eine komplette Klasse in kürzester Zeit mit wichtigen Informationen zu erreichen.
Natürlich muss man dazu nicht seinen Klarnamen benutzen und man muss auch sonst nichts von sich preisgeben. Aber man kann als erstes einfach einmal nachschauen, ob die Profile der eigenen Kinder/Schüler ordentlich eingestellt und gegen fremde Einblicke geschützt sind.
Wie man Facebook richtig einstellt, lässt sich hier nachlesen: http://www.medien-sicher.de/2011/11/facebook-privatsphare-2011-richtig-einstellen
Um Sie im Umgang mit Facebook zu unterstützen habe ich dort eine Elterngruppe angelegt, in der Sie sich austauschen können und Unterstützung von Experten erhalten:
https://www.facebook.com/groups/333335050045894/
Weitergehende Tipps zum Umgang mit Facebook finden Sie unter
http://www.medien-sicher.de/2012/02/eltern-und-lehrer-auf-facebook/
Termine der Evangelischen Erwachsenenbildung im Februar und März 2012
Information der Bildungsstelle:
Mailen surfen, bloggen, posten, twittern Die bunte neue ( aufregende) Welt
der digitalen Kommunikation des Internet
Das Internet hat sich seit einem Vierteljahrhundert als Kommunikationsmedium
immer mehr in den Alltag unserer Lebenswelt hinein entwickelt.
Firmen, Geschäfte, Verwaltungen, Universitäten, Forschungseinrichtungen,
Bibliotheken nutzen es – eigentlich kein Bereich unserer heutigen
Lebenswelt bleibt unberührt. Besonders in den Privathaushalten steigt die
Zahl der Nutzer stetig. Für die heutige junge Generation ist das Internet
selbstverständlich und immer präsent. Viele Menschen sind immer online.
Das Netz bietet großen Chancen der Kommunikation, soziale Netzwerke für
junge aber auch ältere Bürger werden immer attraktiver.
Aber immer noch gibt es auch eine Fülle von Vorbehalten gegenüber diesen
neuen Kommunikationsformen. In Feuilletons werden oft kulturpessimistische
Urteile geäußert.
So sind vor allem die Gefahren des Internet herausgestellt worden im Bereich
der Pädagogik. Kinder und Jugendliche würden durch extensives Spiel in den
virtuellen Welten den Kontakt zum wirklichen Leben verlieren, die Gefahren
durch gewalttätigen Videos und Spiele und die Pornografie im Netz führten zu
Abstumpfung und Herabsetzung der Hemmschwellen gegenüber Gewalt und
sexuellen Übergriffen u.a.m.
Die Möglichkeiten des Betrugs in Internetgeschäften werden betont und die
Gefahren des Datenmissbrauchs.
Wie sind die oft beschworenen Gefahren des Kommunikationsmediums zu
bewerten?
In unserer Reihe wollen wir einige Aspekte der Internetkultur vorstellen und
diskutieren.
Donnerstag, den 9. Februar 19.30 Uhr
Die Nachricht als Agenda ...
Nachrichten und politische Kultur im Zeitalter des Internet Mit Prof.
Schumacher, Online journalismus, hochschule darmstadt Alexander Schneider,
online Redakteur Darmstädter Echo, Zeitung und Internet Reiner Hein, FAZ
Darmstadt
Donnerstag, den 16. Februar 19.30 Uhr
Film: Social networks
Donnerstag, den 23. Februar 19.30 Uhr
Die Kirche im Netz
Peter Bernecker, Medienhaus der EKHN
Donnerstag, den 1. März 19.30 Uhr
Jugendkultur und Internet, Referenten: Karsten Krügler, Institut Medien und
Kommunikation Hessen, Jugendzentrum Oetinger Villa, Stadtschülerrat,
Stadteltervertretung etc.
Donnerstag, den 8. März 19.30 Uhr
Internetsicherheit und Jugendschutz
Referent: Marc Freitag, Polizeidirektion Südhessen
Mittwoch, den 14. März
Grenzenlose Freiheit – Regelungen im Internet durch die Politik
Podiumsdiskussion mit:
Brigitte Zypries (SPD), Norbert Rücker (Piraten), Stefan Opitz (Grüne) sowie Vertreter der CDU, FDP, Linke und Uffbasse angefragt
22. März
Facebook, twitter und Co
Neue Medien und Neue Kontakte
Philipp Krieger. Aka 55+
Weitere Informationen können Sie folgendem Flyer entnehmen.
Ev. Erwachsenenbildung
Fachstelle Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung Rheinstr. 31
64283 Darmstadt
Tel: 06151-136 24 30
Fax: 06151-136 24 29